Der Salzburger Gesundheitspreis 2010 für Betriebliche Gesundheitsförderung befindet sich nach Abschluss der Einreichungsfrist in der Zielgeraden. Eine äußerst rege Beteiligung und ein teilweise sehr hohes Niveau der Projekteinreichungen kennzeichnen aktuell diesen Wettbewerb.
Preisverleihungsgala Die Gala wird am 1. Oktober 2010 im Flughafen, Terminal 2 stattfinden.
Obwohl für 77,8 Prozent der Österreicher der Job einen hohen bis sehr hohen Stellenwert einnimmt und 84 Prozent Spaß an der Arbeit haben, fühlt sich doch jeder vierte Österreicher von Burnout bedroht, zeigt eine von Marketagent.com durchgeführte Studie, bei der 500 berufstätige ÖsterreicherInnen zwischen 16 und 65 Jahren zum Thema Burnout befragt wurden.
Was kristallisiert sich in Zeiten schwächelnder Konjunktur als der Engpassfaktor 2009 plus heraus? Zufriedene, leistungsfähige und motivierte Mitarbeiter. Arbeits- und Organisationspsychologen der Uni Bielefeld führen die exklusive Marktforschungsstudie des IWD mit 500 befragten Managern sowie die Erkenntnisse des Londoner Centre of Economic Performance an, um brachliegende Potenziale in Betrieben aufzuspüren.
Es ist soweit – nach der Steiermark,Oberösterreich und Vorarlberg steht auch in Salzburg ein regionaler betrieblicher Gesundheitspreis vor der Tür.
Die Merkur Versicherung AG, RKS, der Wirtschaftsbund Salzburg und einige andere Kooperationspartner leisten jede Menge konzeptioneller Vorarbeit um den SALZBURGER GESUNDHEITSPREIS 2010 zu ermöglichen.
Pressekonferenz für eingeladene Medienvertreter zum Salzburger Gesundheitspreis 2010 – 31.5.2010 – 10h – WIFI Salzburg.
Sicherheits- und Gesundheitsmanagementsysteme (SGM) sind trendy und fachlich hochkomplex. Einen themenbezogenen Überblick samt Zertifizierungsmöglichkeiten bietet der SGM Infotag der AUVA am 10.Juni 2010 in Wien.
Aus den Zahlen des Hauptverbands der Sozialversicherungsträger geht hervor: jeder 16. Krankenstandstag in Österreich ist auf eine psychische Erkrankung zurückzuführen. Die österreichischen Arbeitnehmer waren im Vorjahr insgesamt 38,7 Millionen Tage lang im Krankenstand, davon wurden 2,4 Millionen Krankenstandstage durch psychische Probleme verursacht.
Die Zahl der psychischen Erkrankungen je 1000 Personen ist von 16,7 auf 21,3 gestiegen,großteils Frauen. Derartige krankheitsbedingte Ausfälle dieser Art dauern mindestens dreimal länger als bei anderen Krankheiten.
Wer in GrossraumbüroS arbeitet, ist häufiger krank und unzufriedener, als jemand, dem ein kleines Büro zur Verfügung steht. Außerdem sind Grossraumbüro-Arbeitskräfte weniger produktiv. Das ergab eine Befragung der Hochschule Luzern. Befragt wurden 1230 Personen in 125 Betrieben, wie das Staatssekretariat für Wirtschaft (SECO) zu der Studie schreibt. Ermittelt wurde in der schweizerischen Befragung in Büros (SBiB) die Häufigkeit von Beeinträchtigungen aus der Umgebung.
Die am häufigsten genannten Beeinträchtigungen aus der Umgebung waren Lärm im Raum, etwa durch Gespräche und Telefonate im Hintergrund, gefolgt von trockener oder schlechter Luft, Problemen mit der Temperatur, ungenügendem Licht und Zugluft.
Kleinere Raumeinheiten sind produktiver
Häufigste gesundheitliche Beeinträchtigung der Befragten am Arbeitsplatz waren gereizte, brennende oder juckende Augen, Konzentrationsschwierigkeiten, schwere Köpfe und Kopfschmerzen sowie Müdigkeit. Diese Symptome nannten Arbeitskräfte in kleinen Büros signifikant seltener als jene in Grossraumbüros.
Bei den arbeitsorganisatorischen Faktoren ergab die Studie ebenfalls deutliche Unterschiede zwischen den Bürogrössen: In kleinen Büros waren die Angestellten generell zufriedener, unterbrachen die Arbeit weniger häufig und bewerteten die Attraktivität ihrer Arbeitsplatzes höher. Zudem gaben Personen in solchen Büros häufiger an, ihr Arbeitsplatz erlaube ihnen, produktiv zu sein.
Grßraumbüro als Kostenfaktor
Grosse Büros verzeichneten mehr krankheitsbedingte Absenzen als kleine. Das ist gemäss SECO bezogen auf diesen wichtigen Kostenfaktor ein weiterer Nachteil für Grossraumbüros.
Das SECO kommt zum Schluss, dass in Grossraumbüros der grösste Konfliktfaktor der Lärm ist. Das sollte bei der Planung und beim Betrieb berücksichtigt werden, etwa durch eine schalldämmende Trennung oder speziell abgetrennte Arbeitsbereiche.
Veranstalter: Die NÖ Plattform Betriebliche Gesundheitsförderung und Prävention ist ein Forum organisierter
Zusammenarbeit von Mitgliedern zum Zweck Betrieblicher Prävention und Gesundheitsförderung.
Die Zusammenarbeit dient vorrangig der Schaffung einer Wissens- und Informationsplattform sowie
der Umsetzung konkreter Aktivitäten in der Gesundheitsförderung und Prävention. Im jeweiligen
Aufgabenbereich der einzelnen Mitglieder werden dadurch Synergien entwickelt und Ressourcen optimal
eingesetzt, um die Ziele nachhaltig zu erreichen.
Der 56. Frühjahrskongress der Gesellschaft für Arbeitswissenschaft findet vom 24.03.2010 bis 26.03.2010 in Darmstadt statt und wird vom Institut für Arbeitswissenschaft der TU Darmstadt unter dem Motto „Neue Arbeits- und Lebenswelten gestalten“ ausgerichtet.
Mit unserem Kongress möchten wir einen Beitrag zur Beantwortung der Frage liefern, wie wir in Zukunft leben und arbeiten wollen. Die arbeitswissenschaftliche Forschung und Anwendung stellt dazu vielfältige Erkenntnisse der menschengerechten Gestaltung zur Verfügung, die im Rahmen des Kongresses vorgestellt werden. Die Schwerpunktthemen Gesundheit, Individualität und Nachhaltigkeit nehmen einen direkten Bezug auf aktuelle Diskussionen in Gesellschaft und Wissenschaft und durch die Präsentation innovativer Gestaltungskonzepte für zukünftige Arbeits- und Lebenswelten soll eine menschengerechte Zukunft vorstellbar und erlebbar werden.